Der Aufbau
Ich beschreibe Euch kurz unseren Aufbau und was mir dabei auffällt.
Zunächst haben wir uns die Teile in Position ausgelegt und das linke Seitenteil mit dem Rahmen der Vorderseite verbunden. Das System gleicht einem Stecksystem und durch die sehr passgenaue Verarbeitung lässt es sich sehr leicht ineinanderschieben. Mit dem beigelegtem Satz Inbus werden die beiden Teile nun gut verschraubt. Am rechten Rahmenteil müssen wir, vor dem Zusammenbau noch einen kleinen „Stripe“ entfernen, dieser diente zur Fixierung der Zahnriemen. Auch hier werden die beiden Teile, ineinander gesteckt. Das Seitenteil über die Anschlussbereiche legen, vorsichtig zusammenschieben und zur Verbindung wieder fleißig schrauben.
Schön finde ich, dass der Aufbau recht einfach und selbsterklärend ist. Auch ohne Vorkenntnisse geht es zügig voran. Um den Grund-Rahmen abzuschließen, setzen wir noch das 4. Rahmenteil, die Rückseite an.
Ansetzten – zusammenschieben – passt. Linke Seite, ansetzten – zusammenschieben – passt. Und Verschrauben.
Die Rahmenkonstruktion ist soweit fertig und wir können die x-Achse montieren. Diese wird, mit ein paar Schrauben an beiden Seiten, mit dem Schlittenhalter verbunden. Durch saubere Verarbeitung und das hohe Maß an Genauigkeit bei diesem Material passen die Bauteile wirklich gut zusammen. Nichts überlappt oder klemmt.
Als Nächstes setzen wir die Antriebswelle ein. Dafür muss einfach nur der Zahnriemen, über das am Stangenende befindliche Zahnrad gelegt werden und unter dem Controller eingesetzt werden. Und damit es euch nicht verwirrt, wir haben den Rahmen hier umgedreht. Füße oben, daher ist es hier, über dem Controller. Mit einem Stellring wird nun das Gegenstück der Stange mit der Welle vom Motor verbunden. Die Madenschrauben mit dem Inbus festziehen. Die Antriebswelle ist jetzt eingesetzt und fest verbunden. Im nächsten Schritt kann der Motor mit dem Controller verbunden werden.
Hier ist es recht einfach gehalten, die beigelegten Kabel sind mit passenden Farben für die Stecker gut sichtbar. Weiß für den Motor und am Controller Gelb. Um die Kabel sauber zu verlegen sind Stripes beigelegt und die Rahmen haben dafür passende Bohrungen. Mit dem nächsten Kabel sorgen wir für eine Verbindung vom Controller zur x-Achse, für den Motor und den Laserkopf. Stecker rot auf rot und Stecker weiß auf weiß. 2 weitere Strips sorgen dafür, dass das Kabel wieder gut im Rahmen positioniert wird. Jetzt müssen wir das 1. Ende des Kabels, für den Schrittmotor der x-Achse einstecken. Fertig! Wir haben uns den Laser wieder umgedreht.
Der Laserkopf ist im gleichen „schicken Design“, wie auch der Rahmen, schlicht und edel. Und zum Schutz der Augen einen Sichtschutz aus orangem Plexiglas. Zusätzlich sollte man aber immer die beigelegte Schutzbrille tragen. Der xTool D1 verwendet zwei Laserstrahlen, die zu einem Punkt kombiniert werden. Durch diese Kombinierung soll er über eine höhere Leistung verfügen. Der Hersteller sagt: höhere Schneidfähigkeit, schnellere Geschwindigkeit und bessere Wirkung bei gleicher elektrischer Leistung. Die Leistung des xTool D1 10W-Doppellasers entspricht der einer 15W-Laserschneidmaschine. Der Laserstrahl soll mit 0,08x 0,08 feiner und auch genauer sein. Mal schauen, ob das stimmt. Mit dem 2. Ende des Kabels verbinden wir den Laserkopf, damit ist er fertig und wir können ihn am Schlitten einschieben.
Hier sieht man schön die 2 massiven Stahlrollen, auf der sich der Schlitten bewegt. Wir befestigen den Laserkopf mit der Stellschraube links in einer beliebigen Höhe. Die Daten-Kabel sind recht flexibel und auch hier ist wieder vorgesehen es mit Stripes zu befestigen. Der Laser ist einsatzbereit.
Für das Spannen der Zahnriemen befinden sich am Rahmen vorne und hinten Löcher. Mithilfe von 2 sonder-extra Schrauben lässt er sich nun spannen. Wir brauchten dieses nicht, da der Riemen beim Aufbau gut gespannt war. So haben wir die Schrauben hier nur eingedreht. Im Lieferumfang ist eine Mikro SD-Karte mit 4 GB enthalten. Die Karte wird am Controller mit den Kontakten nach unten, Ausrichtung nach vorne zeigend eingeschoben und soll für die offline Gravierung sein.
Um auch höhere Materialien einlegen zu können, kann man mit den Beinverlängerungen den Laser insgesamt um gute 9 cm erhöhen. Die Beine sind ebenfalls aus massivem Metall und mit ihrem Schraubgewinde erlauben sie ein schnelles anbringen in 4,5 cm Schritten. Wir setzen es hier mal auf die volle Höhe. Wenn man den Laser leicht anhebt, lassen sich die Gummikappen an den vorhandenen Beinen abziehen und mit wenigen Drehungen auf die neue Höhe bringen.
Jetzt fehlt uns nur noch der Anschluss. Für die Verbindungen sind im Paket ein Netzteil mit separatem Stromkabel und ein USB-Kabel enthalten. Ich werde die Verbindung per USB zum PC nutzen. Der Laser ist fertig. Sein Arbeitsbereich hat eine Fläche von 432 × 406 mm. Plus zusätzlicher Rahmenbreite reicht meine 60 ´er Arbeitsplatte gerade noch aus.